Karten für das Datenmeer
Mittwoch, den 6. Juli 2011So wie durch die Weite des Ozeans ab 1492 schlagartig ein neuer Orientierungsbedarf entstand, wächst heute das Bedürfnis nach Orientierung im sich immer weiter dehnenden Datenozean. Die Lösungen damals hiessen Karte und Chronometer und sollten allen exakt die gleichen Ergebnisse liefern. Heute heissen sie Mapping und App-ing – und liefern jedem sein ganz individuelles Ergebnis. Wir bewegen uns damit zurück zu jenem Mittelpunkt des Universums, aus dem wir von Kopernikus vertrieben wurden.
Detlef Gürtler, “Karten für das Datenmeer”, in: GDI IMPULS, Nummer 2 . 2011